Stress und Gesundheit

Stress und Gesundheit
27. Jun 19:24 2019 von Susanne Langner

Gerade zum Jahresbeginn machen sich Abnehmwillige und Diäthungrige Mitbürger wieder auf den Weg, um den Grund ihres „Dick-seins“ zu erfragen! Kennen Sie solche selbstkritischen Fragen an sich selbst? Machen Ihnen diese Angst oder bereiten diese Ihnen Stress?

Was essen Sie in solchen Situationen? Liegt die Chipstüte oder die Schale mit Obst griffbereit? Wie umgehen Sie solche Hindernisse? Wie reagiert Ihr Körper auf diesen Mechanismus? Dass es einen Zusammenhang zwischen Stress und Gewichtszunahme geben kann, kommt vielen Menschen gar nicht in den Sinn.

Sie sind zwischen 40 und 60 und das Abnehmen will einfach nicht mehr gelingen? Strategien, die vor einigen Jahren noch funktioniert haben, bleiben jetzt irgendwo auf der Strecke und werden als nutzlos angesehen? Sie nehmen eher noch zu- obwohl sie sich mit dem Essen schon zügeln und Kalorien sparen und scheinbar alles richtig machen? Die Kalorien von Chips oder dem Stück Kuchen atmen Sie schon ein, bevor es genüsslich auf Ihrem Teller und im Magen landet? Und wenn Sie es sich erlauben, dann doch mit schlechtem Gewissen oder negativen Gedanken? Warum habe ich mich nur nicht zusammengerissen?

Dieses Denken verursacht leider immer mehr Stress- hier wird sich der eine oder andere beareits wiedererkennen, mit gleicher oder ähnlicher Situation. Oft sind wir fremdbestimmt und haben keine Zeit unseren mentalen Bedürfnissen nachzukommen, das überfordert uns, die Folge sind: Schlafstörungen, Verdauungsprobleme, Kopfschmerzen und Stimmungsschwankungen. Wir brauchen tagsüber Kaffee, Schokolade oder Wein, um uns runter zu bekommen. Der Heißhunger auf süß oder salzig tut sein Übriges und wir können nicht wiederstehen. Fühlen Sie sich fremdbestimmt? Haben Sie mehr um die Ohren als früher?

Im Vergleich zu heute, hatten Sie weniger um die Ohren, mehr Energie und weniger Figur Probleme. Hier half eine Diät nach der anderen, der Rest kam mit der Bewegung im Alltag. Und heute, nur zwanzig Jahre später?

Sobald wir Dauerstress haben, hat der Körper keine Möglichkeit Gewicht zu reduzieren. Wer ständig unter Strom steht, körperlich und mental, der hat eine Dauerbelastung und hemmt somit die Produktion von Hormonen, die für den Fettabbau verantwortlich sind.

Die beste Ernährung nützt nichts, wenn ihre Stresshormone ständig und überall im Einsatz sind. Die Nebenniere schüttet Adrenalin und Cortisol über die Nebenniere aus, so sind wir in der Lage bei Flucht, Angst, Hunger und Durst zu überleben und zu reagieren.

Hitze, Kälte und andere Empfindungen des Körpers kann der Mensch unter diesen Umständen tolerieren und bis zu einer gewissen Grenze akzeptieren. Nur, wann müssen wir heute noch ums Überleben kämpfen? Wir haben keine natürlichen Feinde, der Kühlschrank ist voll und an jeder Ecke gibt es einen Lebensmittel-Discounter!

Dennoch haben wir Stress- ein voller Terminplan, Abgabe, Deadlines, Meetings, emotionaler Stress. Auch negative Gedanken und Gefühle können Stress verursachen und zu einer Gewichtszunahme führen. Erheblich beeinfllusst wird unser Körper durch einen ständigen und schnelllebigen Lifestyle, der sich schleichend bemerkbar macht, auch auf hormoneller Ebene. Chronische Stressbelastung führt zum Anstieg der beiden Hormone Adrenalin und Cortisol, dies bewirkt die Entstehung von Bauchfett. Unser Bauchfett hat relativ viele Cortisol-Hormone und wirkt bei Stress anders als andere Fettgewebe. Daher ist stressbedingtes Bauchfett besonders kritisch, weil im Bauchraum alle wichtigen Organe sitzen und deren Funktion nur eingeschränkt nutzbar sind.

Was aber tun? Sie sind Mitte 50? Wechseljahre? Die Kinder sind aus dem Haus? Neue Hobbys? Stress erhöht den Blutzucker und dies führt zur Fetteinlagerung im Bauchraum, aber was tun? Die einfachste Methode: Raus aus dem Stress!

  • Denken Sie positiv und veränders Sie Ihre Glaubenssätze
  • Stellen Sie sich bewusst Fragen:
    Was überfordert Sie?
    Was macht Ihnen Angst?
    Wie ist Ihre berufliche und private Situation?
    Was können Sie im Alltag verändern?
    Verändern Sie Ihre Erwartungshaltung, auch das kann Stress erzeugen

Sofortmaßnahmen:

  • Waldspaziergänge
  • Vitamin D (Sonne)
  • Natur
  • gleichgesinnte Menschen
  • Hobbies
  • erfüllte Partnerschaft
  • ruhiges Atmen
  • Massagen