Fasten - Sinn oder Unsinn?

Fasten - Sinn oder Unsinn?
16. Jun 09:44 2019 von Susanne Langner

Haben Sie schon mal etwas vom Intervall Fasten gehört? Spätestens seit Dr. Eckehard von Hirschhausen damit in die Öffentlichkeit gegangen ist, gab es viel Nachahmer mit guten und sehr guten Erfolgen.

Aber was ist intermittierendes Fasten und ist es als Langzeit-Ernährungsform gesund?
Diese Form vom Fasten, wird auch als periodisches Fasten oder Kurzzeitfasten bezeichnet. Es geht darum, zwischen den Mahlzeiten längere Pausen einzulegen, in denen einfach nichts gegessen wird.

Das Intervall Fasten gibt nicht vor, was wir essen, sondern wann wir essen. Es ist keine Diät, sondern eine Ernährungsform mit bestimmten und gezielten Essenszeiten.

Wir alle essen zuviel über unseren Energiebedarf, damit ist unser Stoffwechsel überfordert. Erholungsphasen kennt der Körper nicht mehr, da wir ständig das Verlangen nach Essen haben, obwohl es kein Hungergefühl gibt. Denken Sie kurz an die Steinzeit Menschen zurück, wir haben den keinen Kampf ums Überleben.

Das Kurzeitfasten ist Wellness und Erholung für Stoffwechsel und Darm und dient oft der Entgiftung oder Entsäuerung des Körpers. Zudem spart man Kalorien und kann sich in den Phasen des Nichtessens perfekt erholen. Kleine Erinnerung: Dies geht nur, wenn ich stressfrei und ohne größere Belastungen im Alltag bin.

Jede Art von Nahrungsaufnahme setzt den Stoffwechsel in Alarmbereitschaft, essen wir ständig ist dieser immer und überall aktiv und kann demzufolge kein Fett verbrennen. Es ist überlastet, was häufig zu Sodbrennen, Allergien und Infekten führt.

Intervallfasten ist der neueste Trend der Ernährungsmedizin. Die Methode kann helfen, gesund und nachhaltig abzunehmen. Beim Intervallfasten kann man zwischen zwei Methoden wählen:

  1. tägliche Essenspausen, über Nacht 16 Stunden pausieren und in acht Stunden essen, ohne Verzicht oder

  2. fünf Tage pro Woche normal und an zwei Tagen nichts essen.

Der Stoffwechsel wird nicht heruntergefahren und die Muskelmasse bleibt gleich, im Gegensatz uzu anderen Fastenmethoden.
Der JOJO Effekt wird vermieden und eskopmmt zu heilsamen Veränderungen des Körpers. (Quelle: NDR.de)

Intermittierendes Fasten führt dazu, dass wir weniger Mahlzeiten zu uns nehmen und dadurch Kalorien sparen. Optimiert wird dies während der Essenszeiten durch eine gesunde Ernährung.

Meine Empfehlung: Das 16:8 Konzept

Innerhalb eines Tages wird 16 Stunden gefastet und während eines Zeitfensters von acht Stunden gegessen. Es macht Sinn, die Nacht in die Fastenperiode mit einzubeziehen.
Beispiel:

Sie essen 20.00 Uhr zu Abend, die nächste Mahlzeit wäre mittags um 12.00 Uhr. Das heißt zwischen 12.00 und 20.00 Uhr dürfen Sie essen. Versuchen Sie, sich auf drei Mahlzeiten zu beschränke. Sinnvoll ist eine Ernährung mit Lebensmitteln und Speisen, die nicht so hoch auf den Blutzucker wirken. (Gemüse, Milchprodukte: Quark, Joghurt, Fleisch, Fisch, Eier)

Unser Schweinehund steht symbolisch für „Liebgewonne Gewohnheiten“, diese ändern Sie nur mit kleinen, aber regelmäßigen Schritten.

Diese Form des Fastens ist eine gute Möglichkeit um den Körper wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

Danach empfiehlt sich ein Rhythmus von 3 Mahlzeiten mit 4 bis 5 Stunden Essabstand – Sie werden sich langsam aber dauerhafter wohler fühlen und abnehmen.