Buddhismus entdecken

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Buddhismus entdecken – auf den Spuren der Weltreligion

Der Buddhismus ist eine Religion bzw. Lebenseinstellung, die sich auf die Lehren des Siddharta Gautam stützen. Er wird als der „erste Buddha“ der Weltgeschichte bezeichnet. Anders als bei den meisten Glaubensformen steht beim Buddhismus nicht die Anbetung einer Gottheit im Vordergrund, sondern das Verhalten gegenüber anderen Menschen und die grundsätzliche Einstellung zum Leben.

Heute ist der Buddhismus die viertgrößte Religion (nach Christentum, Islam und Hinduismus) der Welt mit etwa 200 bis 500 Millionen Anhängern. Der Großteil von ihnen lebt in China.

Karma – gute Taten und Selbstlosigkeit zahlen sich aus

Alles was wir tun, fällt irgendwann wieder auf uns zurück. Dieser Gedanke klingt eigentlich logisch und fair. Buddhisten glauben, dass sie sich in einem ewigen Kreislauf aus Tod und Wiedergeburt befinden, dem man nur entrinnen kann, indem weltliche Bedürfnisse wie Gier und Ich-Sucht keine Rolle mehr im Leben spielen. Wer sich an materielle Habseligkeiten klammert, wird nicht die endgültige Erlösung finden. Selbstloses und großherziges Verhalten gegenüber seinen Mitmenschen ist für strenge Buddhisten die erstrebenswerteste Form eines „guten Lebens“.

Was ist „gutes Verhalten“ im Sinne des Buddhismus?

Die wichtigsten fünf Regeln des Buddhismus sind lauten wie folgt:

  1. Kein Lebewesen darf getötet oder verletzt werden
  2. Es darf nichts genommen werden, was einem nicht gehört
  3. Unheilsame sexuellen Beziehungen sollten nicht gepflegt werden
  4. Lügen oder böses Reden darf nicht erfolgen
  5. Berauschende Mittel, die das Bewusstsein und die Sinne trüben, sind verboten

 Wer sich an diese Regeln hält – so glauben Buddhisten – wird irgendwann nach einer Reihe an Wiedergeburten, den Kreislauf des Lebens verlassen und in das Nirvana eintreten, wo der Geist letztlich seine endgültige und ewige Erlösung findet.