Städtetrip Berlin

Berlin
Städtetrip Berlin

„Berlin, du bist so wunderbar, Berlin“ - so sagt es eine Bierwerbung. Ist da was dran? Nicht-Berliner können die Hauptstadt bei einem Städtetrip kennenlernen. Viele Wege führen nach Berlin: Mit dem Auto oder dem Zug, dem Fernbus oder dem Flieger ist die Metropole an der Spree aus allen Himmelsrichtungen erreichbar. Je kürzer der Aufenthalt, desto schneller sollte die Anreise sein. Wer zum Beispiel für ein Wochenende nach Berlin kommt, kommt mit einem Flug oft nicht nur am schnellsten, sondern auch sehr günstig nach Berlin.

Was gibt es in Berlin zu sehen?

In Berlin gibt es weit mehr zu sehen als man an einem Wochenende oder gar einem Tag schaffen kann. Das Brandenburger Tor, Überreste der Berliner Mauer, der Checkpoint Charlie, der Reichstag, das Schloss Bellevue, die Siegessäule, der Pracht-Boulevard „Unter den Linden“ oder das Holocaust-Mahnmal sind typische Ziele fürs Sightseeing. Man kann das unmöglich alles abklappern, aber man kann mit dem Bus 100, einem gewöhnlichen Linienbus, an den wichtigsten Orten vorbeifahren – eine Stadtrundfahrt der etwas anderen Art.

Vom Brandenburger Tor am Pariser Platz gelangt man direkt zum Reichstag am Platz der Republik. Von dessen Dachterrasse hat man einen wunderbaren Blick auf die Stadt. In der Gegend rund um das Brandenburger Tor befindet sich auch das Holocaust-Mahnmal, das gerade historisch interessierte Berlin-Besucher auf dem Zettel haben. Auch das Sowjetische Ehrendenkmal und der berühmte Checkpoint Charlie sind fußläufig erreichbar. Letzterer existiert zwar nur noch in Gestalt einer Kopie, bietet aber dennoch einen Blick in die Zeit des geteilten Berlins. Einen Blick auf die Mauer gewährt der Künstler Yadegar Asisi mit seinem Mauer-Panoramabild, das Berlin an einem fiktiven Tag in den 1980er Jahren zeigt. Von der Mauer selbst gibt es heute nur noch wenig zu sehen, zum Beispiel zwischen Ostbahnhof und Oberbaumbrücke. Hier bilden 106 Mauer-Kunstwerke die East Side Gallery.

Zum Schlendern und Genießen – gerade an schönen Abenden – laden die Hackeschen Höfe in der Spandauer Vorstadt ein, ein Komplex mit 8 Hinterhöfen. Hier gibt es neben Wohnungen und Büros kleine Geschäfte, Galerien und Ateliers, ein Kino und ein Varieté sowie Restaurants und Nachtclubs.

Was gibt es in Berlin zu essen?

In Berlin findet man Speisen aus jedem Land der Welt. Überall sieht man Restaurants, Bistros und Imbisse – oft einzigartige Locations. Döner, Burger, Thai-Essen… die Liste der Köstlichkeiten ist so umfangreich, dass man gar nicht anders kann als etwas Leckeres zu finden. Was auf gar keinen Fall fehlen darf, ist die berühmte Currywurst. Die Wurstbuden, vor denen man am längsten Schlange stehen muss, servieren bestimmt leckere Currywurst!

Was kann man in Berlin erleben?

Die Sonne scheint, das Wetter will genossen werden? Auf zum ehemaligen Flughafen Tempelhof! Wo einst Flugzeuge starteten und landeten befindet sich heute ein Park, in dem man sich sportlich betätigen, die Sonne genießen oder grillen kann. Ein schönes Picknick kann man auch im „Thai-Park“ machen; so heißt der Preußenpark im Berliner Volksmund. Hier treffen verschiedene fernöstliche Nationalitäten aufeinander – auch und gerade kulinarisch.

Wer sich an einem warmen Tag gerne abkühlen möchte, der ist am Wannsee richtig aufgehoben – mit Sandstrand, Strandkörben und erfrischendem Nass.

Berlin schläft auch nachts nicht. Viel lieber feiert es. In zahlreichen Szenelocations lässt sich die Nacht zum Tag machen, etwa im Golden Gate, einem Club in einem Brückenpfeiler, oder dem Cassiopeia, einem Club, der einst ein Zugdepot war.